© Lukas Roth
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Die Sammlung Friedrichshof ist eine private Initiative und zeigt zentrale Werke von Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch, Rudolf Schwarzkogler und Alfons Schilling aus den 1960-er Jahren. Die Sammlungsbestände wurden seit Anfang der achtziger Jahre in der Aktions-Analytischen-Kommune Otto Muehls aufgebaut und nach deren Auflösung weitgehend erhalten. 2002 gingen Teile der Sammlung sowie des Archivs als Basis des neu gegründeten Aktionismusarchiv an das Museum Modernern Kunst (MUMOK) in Wien.

Heute gibt die Sammlung Friedrichshof, in Zusammenarbeit mit dem MUMOK, einen grundlegenden Einblick in die Entwicklungsgeschichte des Wiener Aktionismus. Die gemeinsamen Bestände bieten eine Plattform für seine wissenschaftliche Bearbeitung.

Über die kontinuierliche museale Präsentation der Bestände hinausgehend versteht sich die Sammlung Friedrichshof als Aktionsraum für Ausstellungen und Kolloquien mit dem Schwerpunkt auf experimentelle und zeitgenössische Kunstproduktion.

Das Archiv der Kommune Friedrichshof ist Teil der Sammlung Friedrichshof und wird für eine zukünftige wissenschaftliche Aufarbeitung vorbereitet.

Die von Architekt Adolf Krischanitz gestalteten Ausstellungsräume befinden sich rund 60 km südöstlich von Wien am Ort des ehemaligen kommunitären Lebensexperimentes, der heute in einer parkähnlichen Landschaft Wohnungen, Künstlerateliers, Sozialprojekte und ein Hotel mit Restaurant vereint.

Besichtigung nach telefonischer Voranmeldung:
+43 (0) 676-7497682 oder +43 (0) 660-4172811